Archive for the 'Windows 7' Category

Foobar2000 Integration ins Kontextmenü für Ordner

Musik abspielen über Foobar, indem man direkt im Windows Explorer eine Rechtsklick macht und “Play in foobar2000″ auswählt – früher ging das standardmäßig. Jetzt habe ich herausgefunden, dass das immer noch geht, man muss es nur in den Eigenschaften einstellen (siehe Screenshot). Nur auf dem Desktop funktioniert dies unter Windows 7 nicht.
Foobar2000-integration-in-folder-menu

Videos für Clix2 konvertieren

Problem

Um ein paar Videos von Youtube u.ä. auf den Clix2 zu bekommen, habe ich einige Stunden gebraucht. Deshalb nun zu diesem Thema eine kurze Anleitung. Normalerweise verwende ich VirtualDub. Damit kann man alles schön einstellen. Mit dem FLV Input Driver konnte man bis vor kurzem FLV direkt laden und beliebig umwandeln. Aber seit neuestem meldet Virtualdub an dieser Stelle den Fehler:
File “bla.flv” does not have a video stream
.

No video stream

Wenn man die Datei stattdessen in höherer Auflösung als MP4 herunterlädt, bekommt man einen Fehler, wenn man den Audio Stream umkodieren möchte. Virtualdub meldet:
No audio decompressor could be found to decompress the source audio format. (source format tag: fffe)


No audio decompressor

Trotz vieler Versuche (AC3, AAC ACM installieren etc.) habe ich die Konvertierung mit Virtualdub nicht geschafft. Andere haben jedoch das gleiche Problem: http://groups.google.de/group/de.comp.tv+video/browse_thread/thread/c24134e9765e0802

Lösung: FormatFactory

Es gibt jedoch ein geniales Programm, welches die Konvertierung ohne Installation von Zusatzkomponenten (wie bei Virtualdub) schafft. Es verlässt sich dabei scheinbar nicht auf die im System installierten Codecs, sondern bringt alles Notwendige selbst mit. Es heißt FormatFactory von PCFreetime. FormatFactory setzt auf ein Open Source Projekt namens MEncoder auf – ein Kommandozeilenprogramm zum installieren. FormatFactory bietet eine komfortable Oberfläche an. Man wählt aus in welches Containerformat man konvertieren will und die Datei selbst. Und dann kann man noch Details zum Video- und Audiostream einstellen. Damit hatte ich in wenigen Minuten endlich ein auf dem Clix lauffähigen Video.

FormatFactory 2.30

Einstellungen für Clix2

Leider ist auch FormatFactory noch nicht ganz ausgereift. Man schafft es Kombinationen von Container und Formaten zu bauen, die dann nicht funktionieren. Außerdem ist FormatFactory nur bedingt Windows 7 kompatibel. Es versucht die persönlichen Einstellungs-Dateien im Programme-Ordner zu speichern. Dort gehören sie nicht hin. Das führt dazu, dass man seine Einstellungen zwar speichern, aber nicht mehr laden kann.

Vorgängerversionen in Windows 7 aktivieren

Um Vorgängerversionen in Windows 7 zu aktivieren, muss man unter

System -> Computerschutz

das Laufwerk auswählen und unter “Konfigurieren” einstellen, was genau gesichert werden soll.

Iron Werbeblocker funktioniert nicht

Damit Irons Werbeblocker funktioniert, muss man per Hand die adblock.ini Datei herunterladen. Wenn man als Speicherort im Browser direkt C:\Programme\SRWare Iron\adblock.ini auswählt, wird die Datei heruntergeladen und scheinbar gespeichert. Danach funktioniert der Werbeblocker aber immer noch nicht. Warum? Man muss sich nur den Inhalt von adblock.ini anschauen. Die Datei wurde nicht richtig gespeichert. Der Grund ist, dass der Browser nicht die Rechte hat Dateien im Programme-Ordner zu speichern. Man muss also adblock.ini zunächst auf dem Desktop speichern und dann per Hand an die richtige Stelle kopieren. Dabei kommt dann der Hinweis, dass man dazu Administratorrechte benötigt. Wenn man zustimmt, funktioniert der Werbeblocker anschließend.

Was nicht funktioniert ist, dass man adblock.ini im Editor öffnet und den Inhalt einfügt, es sei denn der Editor wird als Administrator ausgeführt. Beim Notepad bekommt man zumindest den Hinweis, dass die Datei nicht richtig gespeichert werden konnte. Bei anderen Programmen, wie Scite, sieht es so als sei die Datei korrekt gespeichert worden. Wenn man sie danach noch einmal im gleichen Programm öffnet, sieht man die Änderungen. Erst wenn man zum Öffnen ein anderes Programm benutzt oder die Datei an eine andere Stelle kopiert, bemerkt man, dass die Datei auf der Festplatte noch die alte ist.

Erfahrungsbericht – Epson LQ-690

Ich habe einen Nadeldrucker gesucht der unter Windows 7 läuft. Aber wie findet man im Internet Drucker zu denen es die entsprechenden Treiber gibt? Die Suche “Nadeldrucker Windows 7″ liefert nichts relevantes. Wenn man dagegen nach Nadeldruckern für Windows Vista sucht, kommt man weiter. Und die Vista-Treiber laufen in der Regel auch unter Windows 7. Man sollte vor dem Kauf auf der Herstellerseite nachschauen, ob es aktuelle Treiber für das mögliche Gerät gibt. Außerdem würde ich nach Problemen googeln.

Zur Wahl standen für mich:

OKI Microline 6300 FB (920 €)

Epson LQ-690 (540 €)

Lexmark 2590 (480 €)

Die Wahl fiel auf den Epson, weil er ein Flachbettdrucker ist und weil er günstiger als der OKI ist. Ersetzt werden soll ein alter OKI 3390 FB, der nur über eine Parallelportschnittstelle verfügt und für den keine aktuellen Treiber mehr geliefert werden. Schon aus dieser Erfahrung heraus würde ich dazu tendieren nicht gleich wieder einen OKI zu kaufen.

Der Epson LQ-690 kam direkt in der Originalverpackung als Paket ohne weitere Umverpackung – das ist schon ein Plus-Punkt. Sehr im Sinne von Amazons Prinzip der frustfreien Verpackung. Dem Drucker liegen bei:

- Treiber CD
- bebilderte Anleitung zum Zusammenbau
- der Papiereinzug
- Kaltgerätestecker
- Garantieheft
- keine Druckerkabel

Epson LQ-690

Man erkennt schnell welche Klebestreifen und Plastikteile der Verpackung dienen und vor dem ersten Betrieb entfernt werden müssen. Den Papiereinzug muss man nur einsetzen. Auf der Anleitung wird darauf verwiesen, dass man im Internet noch eine genauere Anleitung zu Inbetriebnahme findet, aber dem ist nicht so. Anhand der Bilder und etwas genauem Hinschauen bekommt man auch das Farbband korrekt eingesetzt. Falls man selbst ein Druckerkabel zur Hand hat, kann es dann auch schon losgehen. Seit zwei Tagen (5.11.09) bietet Epson Windows 7 Treiber zum herunterladen an. Die Installation läuft an, findet aber den angeschlossenen und eingeschalteten Drucker nicht. Typische Treiberprobleme! Die Problembehebung von Windows 7 schafft es allerdings die richtigen Treiber zu installieren und dann geht der Drucker auch schon. Er produziert beim Drucken den üblichen Nadeldruckerlärm. Darüber hinaus verfügt er aber noch über zusätzliche Lüfter, die sich beim Anschalten hochdrehen und laut sind. Ich frage mich wozu. Kann man keinen energiesparenden passiv gekühlten Nadeldrucker bauen? Einige Minuten nach dem Einschalten fängt der Drucker an ein regelmäßiges Klickgeräusch zu machen. Es ist ziemlich leise. Man hört es nur, wenn man neben dem Drucker sitzt. Wer schon vom vielen Nadeldrucken etwas schwerhörig ist, den mag das wenig stören – ich empfinde es jedoch als nervend. Ansonsten wirkt er grundsolide. Er ist für Endlospapier geeignet. Angeblich ist er sehr effizient im Verbrauch. Ein neues Farbband kostet ca. 30 €.

Zusammengefassung

Vorteile:
- Windows 7 Treiber
- für Nadeldrucker günstiger Preis (540 €)
- solide
- Verbrauch (nicht überprüft)

Nachteile:
- laute Lüfter
- klickendes Schaltnetzteil
- keine beiliegenden Druckerkabel
- Epson-Treiberinstallation schlägt fehl
- angebliche Dokumentation auf Webseite existiert nicht

Fazit: Guten Gewissen kann ich diesen Drucker niemandem empfehlen. Dazu fehlt mir außerdem der Vergleich zu anderen Nadeldruckern. Ich denke jedoch, dass man für 540 € einiges mehr verlangen kann. Dennoch wird der LQ-690 wohl seine regelmäßigen geräuschvollen Dienste antreten.

Speedstepping

Speedstepping nennt sich Intels Technologie den Multiplikator und die Kernspannung der CPU entsprechend der Last vom Betriebssystem aus zu verändern. Das spart Strom (=> längere Akkulaufzeit bei Notebooks) und reduziert die Abwärme. Aber sowohl Takt als auch Spannung lassen sich nicht beliebig absenken. Ein Multiplikator von 6 stellt das Minimum dar. Bei meinem Rechner liegt das Maximum für den Multiplikator bei 9. Letztlich schaltet die Regelung nur zwischen zwei CPU Zuständen hin und her. Das scheint nicht besonders ausgeklügelt, aber praktisch funktioniert es sehr gut.

In den Energieoptionen von Windows hat man die Möglichkeit das Speedstepping etwas zu beeinflussen.

Energieoptionen

Wenn man bei “Maximaler Leistungszustand des Prozessors” weniger als 100 % angibt, drosselt man die CPU. Mit dem Punkt “Minimaler Leistungszustand des Prozessor” kann man erreichen, dass die CPU zum Beispiel immer mit dem maximalen Multiplikator läuft, indem man 100 % einstellt.

Die Ergebnisse kontrolliert man am Besten mit dem Tool CPU-Z.

Nun liegt der Gedanke nahe, dass man doch noch viel detaillierter einstellen könnte wie und wann die CPU auf welchem Takt läuft. Das geht auch – mit dem Tool RMClock. Damit kann man zum Beispiel einstellen, dass auch Multiplikatoren zwischen den Extremwerten verwendet werden. Außerdem kann man genau einstellen wann umgeschaltet werden soll. Allerdings hatte ich den Effekt, dass meine Maus springt und die Ausführung ruckelt. Ich rate deshalb von der Verwendung des Tools ab!

XP-Mode nur auf Intel CPUs mit Intel VT

Als ich den XP-Mode auf einem Rechner mit ganz neuer Hardware installieren wollte, hat mir Virtual PC eine Fehlermeldung ausgegeben und gesagt, dass der Rechner keine hardwaregestützte Virtualisierung unterstützt und deshalb die Installation verweigert.

Windows 7 und XP-Mode – ganz tolle Sache! Aber es verrät einem keiner, dass man dafür eine CPU kaufen muss, die Virtualisierung unterstützt. Denn die günstigen Intel CPUs tun das oft nicht. Wenn man den XP-Mode nutzen will und dabei auf eine Intel-CPU setzt, muss man beim Kauf darauf achten, dass die CPU Intel VT unterstützt. Meine Intel E7400 CPU gibt es zum Beispiel in zwei Versionen. Mit und ohne Virtualisierung. Hier eine Liste:

http://ark.intel.com/ProductCollection.aspx?familyId=26547

Leider handelt es sich dabei nur um Intel Marketing. CPUs ohne VT haben natürlich auch VT, aber es wurde abgeschaltet.

AMD hat eine eigene Virtualisierungstechnik, die meines Wissens nach auch nicht zwecks Marketing abgeschaltet wird.

Adobe Acrobat Reader 9.2 Plugin Problem

Problem:
In der aktuellen Version von Adobe Acrobat Reader 9.2 funktioniert unter Windows 7 (32-Bit/64-Bit) das Browser-PDF-Plugin in Google Chrome und SRWare Iron nicht.

Lösung:
Adobe Reader 8.1.3 verwenden.

Update 16.11.2009: Die aktuell von Adobe zum Download angebotene Version 9.2.0 funktioniert jetzt auch mit Chrome und Iron! Allerdings muss man bei Iron ewig warten bis ein PDF geöffnet wird, während Chrome PDFs sehr schnell öffnet. Das Problem konnte ich aber auch beheben, indem ich auf die neuste Beta-Version von Chrome umgestiegen bin (4.0.227.0).

XP-Modus auf Windows 7 Home

Der XP-Modus sollte alles einfach und schön machen. Aber die Probleme beginnen schon damit, dass er bei Windows 7 Home Premium nicht dabei ist. Ich habe allerdings schon eine Anleitung gefunden wie man ihn doch zum Laufen bekommt:

http://blogwache.de/2009/10/05/xp-modus-in-windows-7-home-premium/

http://blog.tim-bormann.de/anleitung-xp-mode-selbst-bauen-indows-7.html

Einfach und schön klingt das aber alles nicht :( Am besten ist es, wenn man auf den XP-Modus ganz verzichten kann. Ich wollte damit zunächst alte Hardware zum Laufen bekommen. Aber mit etwas Probieren mit XP- und Vistatreiber und dem Ausrangieren eines alten Druckers kam ich schneller ans Ziel.

Nachtrag: Man bekommt den XP-Modus nur auf Rechner mit CPUs zum Laufen, die Hardwarevirtualisierung unterstützen. Siehe den Artikel XP-Mode nur auf Intel CPUs mit Intel VT.

Windows 7 Kompatibilitätsliste

Microsoft hat das Windows Logo Programm, um mit Herstellern zusammenzuarbeiten. Damit die Hersteller ein Windows Logo verwenden dürfen, müssen sie ihre Hardware und die Treiber von Microsoft zertifizieren lassen. Über den folgenden Link kann man sich anschauen welche Hardware mit Windows 7 kompatibel sein wird. Ich habe nach Druckern recherchiert. Leider musste ich feststellen, dass trotz angeblicher Kompatibilität die Treiber beim Hersteller längst noch nicht verfügbar sind und erst Ende des Jahres erscheinen werden. Das ist schon ärgerlich. Microsoft zertifiziert fleißig, weil sie auf möglichst viel unterstützte Hardware verweisen möchten und die Hersteller wollen unbedingt das Logo, um besser verkaufen zu können. Wer das Nachtragen hat ist der Kunde, dessen Geräte nicht laufen werden.

Windows 7 kompatible Hardware (funktioniert nur mit dem IE)