Problem
Um ein paar Videos von Youtube u.ä. auf den Clix2 zu bekommen, habe ich einige Stunden gebraucht. Deshalb nun zu diesem Thema eine kurze Anleitung. Normalerweise verwende ich VirtualDub. Damit kann man alles schön einstellen. Mit dem FLV Input Driver konnte man bis vor kurzem FLV direkt laden und beliebig umwandeln. Aber seit neuestem meldet Virtualdub an dieser Stelle den Fehler:
File “bla.flv” does not have a video stream.
Wenn man die Datei stattdessen in höherer Auflösung als MP4 herunterlädt, bekommt man einen Fehler, wenn man den Audio Stream umkodieren möchte. Virtualdub meldet:
No audio decompressor could be found to decompress the source audio format. (source format tag: fffe)
Trotz vieler Versuche (AC3, AAC ACM installieren etc.) habe ich die Konvertierung mit Virtualdub nicht geschafft. Andere haben jedoch das gleiche Problem: http://groups.google.de/group/de.comp.tv+video/browse_thread/thread/c24134e9765e0802
Lösung: FormatFactory
Es gibt jedoch ein geniales Programm, welches die Konvertierung ohne Installation von Zusatzkomponenten (wie bei Virtualdub) schafft. Es verlässt sich dabei scheinbar nicht auf die im System installierten Codecs, sondern bringt alles Notwendige selbst mit. Es heißt FormatFactory von PCFreetime. FormatFactory setzt auf ein Open Source Projekt namens MEncoder auf – ein Kommandozeilenprogramm zum installieren. FormatFactory bietet eine komfortable Oberfläche an. Man wählt aus in welches Containerformat man konvertieren will und die Datei selbst. Und dann kann man noch Details zum Video- und Audiostream einstellen. Damit hatte ich in wenigen Minuten endlich ein auf dem Clix lauffähigen Video.
Leider ist auch FormatFactory noch nicht ganz ausgereift. Man schafft es Kombinationen von Container und Formaten zu bauen, die dann nicht funktionieren. Außerdem ist FormatFactory nur bedingt Windows 7 kompatibel. Es versucht die persönlichen Einstellungs-Dateien im Programme-Ordner zu speichern. Dort gehören sie nicht hin. Das führt dazu, dass man seine Einstellungen zwar speichern, aber nicht mehr laden kann.

























Im Bild sieht man, wie meine Batterie mit 4,3 A geladen wird. Die Spannung beträgt 13,1 V und steigt im Verlauf des Ladevorgangs auf die vorher eingestellte Spannung von 14,2 V und der Strom sinkt am Ende des Ladevorgangs auf unter 1 A ab. Beim nächsten Aufladen der Batterie werde ich allerdings eine geringere Spannung einstellen, denn nach dem Beenden des Ladevorgangs beginnt die Batterie zu gasen. Dabei kann es passieren, dass Salzsäure aus der Batterie austritt. Deshalb die Batterie nicht unbeaufsichtigt laden lassen und auf einen säurefesten Untergrund laden. Die Plastiktüte als Unterlage im Bild war dafür nicht ausreichend.












