Monthly Archive for März, 2009

Angrillen mit E-Grill von Kaiser’s

Testbericht: Elektrischer Design Standgrill EG 115N

Elektrischer Standgrill

Technische Details

Heute war die Zeit reif zum spontanen Angrillen. Für die WG haben wir uns für einen elektrischen Grill entschieden – den Nachbarn und auch uns zuliebe. 15 € kostet das edle Designgerät, was es derzeit bei Kaiser’s (kaisers.de) im Angebot gibt. Durch fünf geteilt sind das nur noch drei Euro pro Nase und dafür werden wir viel Spaß haben. Für technische Details wie z. B. die genauen Maße habe ich die Verpackung fotografiert. Der Grill ist in einer Viertelstunde aufgebaut.

Der neue Grill

Es ist erstaunlich, dass man so günstig einen Grill kaufen kann. Aber es ist auch fast nichts dazu. Alle Bleche sind super dünn. Bei leichtem Wind fällt er bestimmt noch nicht um, aber viel mehr darf man diesem Grill sicher nicht zumuten. Die 2200 Watt bringen die Heizschlange schnell zum Glühen.

Heizschlange

Um die Fettauffangschale später leicht reinigen zu können, habe ich sie mit kalten Wasser befüllt. Dann tropft das Fett ins Wasser statt einzubrennen. Davon steht nichts in der Anleitung, aber es ist ein genialer Trick. Nach dem Auflegen der Würstchen meinte ich zunächst, dass die Leistung nicht ausreicht, weil es nicht so zischt wie bei einem Holzkohlegrill. Aber die Würstchen werden schnell braun. Um die Höhe verstellen zu können, stellt man die Drahtenden des Rostes in verschieden tiefe Löcher. Mal ein ganz anderes Prinzip als bei den meisten Grills. Bei einem feinen Sternburg Export haben wir bei angenehmen 10 Grad Außentemperatur und Mondenschein den Würstchen beim Braten zugeschaut. Diese will ich natürlich keinem vorenthalten!

Würstchen

Sparen mit Ökostrom?

Der Testsieger der Onlinestromkostenrechner ist verifox.de. Man kann tippt dort seinen Jahresverbrauch ein und die Postleitzahl und bekommt eine Liste von Anbietern und wieviel sie mehr oder weniger als der Lokalanbieter (bei mir Vattenfall) kosten. Die Angebote sind zum Teil wesentlich günstiger. Aber man muss genau hinschauen. Wenn ein Tarif 200 € günstiger ist, liegt das meist daran, dass im ersten Jahr ein Bonus von über 100 € gezahlt wird. Ich wollte gern auf Ökostrom wechseln. Aber auch dabei muss man vorsichtig sein. Selbst mit Ökostrom könnte ich 50 € jährlich sparen! Aber das muss jedem dubios vorkommen. Natürlich bezahlt man beim Lokalanbieter überdurchschnittlich viel. Aber warum sollte Ökostrom vom Billigökostromanbieter so günstig sein? Wo kommt denn der ganze Ökostrom her, den man so günstig kaufen kann? Der Haken an der Sache ist, dass es sich um Strom aus Wasserkraft handelt. Die Wasserkraftwerke gibt es schon lange. Sie stehen in Österreich und anderen Ländern. Die einzige Neuerung ist, dass der Strom aus Wasserkraft sich sehr gut als Ökostrom verkaufen lässt. Marketing. Noch dubioser ist der Verkauf von sogenanntem grauen Strom, der hierzulande aus Kohle und Atomkraft gewonnen wird und durch zugekaufte RECS (Renewable Energy Certificate System) Zertifikate zu Ökostrom gemacht wird. Zur Förderung erneuerbarer Energie leistet man damit nur einen kleinen Beitrag. Man kauft sich damit eher das Gewissen frei.

Aber es gibt auch seriöse Anbieter von Ökostrom. Ich habe mich von Naturstrom überzeugen lassen. Die Naturstrom AG war der erste unabhängige Händler für Ökostrom in Deutschland. Der Strom von Naturstrom stammt ungefähr zur Hälfte aus Wasserkraft und zur anderen Hälfte aus Windkraft. Außerdem kommt dieser Ökostrom fast vollständig aus Deutschland. Die sehr ansprechende Webseite gibt viele Informationen und Hintergründe und listet alle geförderten Anlagen auf. Naturstrom setzt sich für den Neubau von Anlagen zur Ökostromgewinnung ein. 1,5 Cent von 19,9 Cent pro KWh gehen in den Bau neuer Anlagen. Der monatliche Grundpreis beträgt 7,95 €. Durch den Umstieg auf Ökostrom wird meine jährlich Stromrechnung um ca. 50 € steigen. Aber dafür weiß ich woher mein Strom stammt beziehungsweise woher mein Strom garantiert nicht kommt und dass ich damit ein sehr kleines Ökostromunternehmen mit großen Idealen unterstütze.

Fazit: Ökostrom ist nich gleich Ökostrom. Billiger Ökostrom leistet nur einen kleinen Beitrag dazu, dass mehr Strom nachhaltig erzeugt wird. Gute Ökostromanbieter zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihren Kunden ausführlich und transparent darstellen aus welchen Quellen ihr Ökostrom stammt.

Penny-Markt Matratze Flexopur

Testbericht: Flexopur

 

Beschreibung

Es handelt sich bei der Matratze um eine Kaltschaummatratze (PU – Polyurethan) mit einer Deckschicht aus viskoelastischem Schaumstoff. Früher hatten Viscomatratzen Probleme mit der Feuchtigkeitsregulierung. Die Flexopur hat dafür Luftkanäle.

Ansonsten ist mir noch positiv aufgefallen, dass die Matratze 17 cm dick sein soll. Je dicker desto besser. Sie liegt sich eher hart.

Richtig getestet habe ich die Matratze noch nicht. Sie muss sich zunächst noch zu ihrer vollen Größe entfalten. Trotzdem schon ein paar Bilder.
Verpackung

Wichtig ist noch zu wissen, dass sie den Viscoschaumstoff nur auf einer Seite hat.Matratze

Penny-Markt Mixer = tolles Gerät!

Testbericht: Edelstahl Standmixer UM3002E von Home Electric

Heute gibt es bei Penny-Markt einen Mixer für 39,99 € zu kaufen. Letztes Jahr habe ich mir bei Aldi einen Mixer für 17,99 € gekauft. Das erste Exemplar ließ sich gar nicht einschalten und das Umtauschgerät ist nach 5 Minuten durchgebrannt. Damit kann man den Penny-Markt Mixer überhaupt nicht vergleichen.

Verpackung

Vom ersten Eindruck her, ist der Mixer durchweg hochwertig und langlebig. Sonst könnte der Hersteller sicher keine 3 Jahre Garantie auf der Gerät geben.

Mixer

In das sehr dicke und stabile Glasgefäß passen ganze 1,7 Liter. Wenn man das Glas festdreht, leuchtet der Drehschalter für die Geschwindigkeitsstufen edel auf. Es gibt keine 10 Geschwindigkeitsstufen, wie ich das bei manchen Mixern schon gesehen habe, sondern genau 2 und eine Pulsfunktion. Ich finde das Optimum liegt bei 3 Geschwindigkeitsstufen. Ob der Auslasshahn für Smoothies sinnvoll ist, hängt von der Art der Benutzung ab. Bei der Zubereitung von Smoothies ist er praktisch. Als ich Möhren zerkleinert habe, war er danach verstopft und ich musste ihn reinigen. Ich würde einen Mixer ohne eine solche potentielle Keimbrutstätte bevorzugen. Man muss sie nach jeder Benutzung reinigen. Außerdem fließt der erste Schluck der zu mixenden Flüssigkeit direkt in den Hahn und kommt beim Ausgießen ungemixt heraus. Man sollte tunlichst darauf achten, dass der Hahn zu ist, wenn man etwas einfüllt ;) Es wäre so einfach für den Hersteller einen Blindstopfen beizulegen, den man statt dem Hahn anschrauben kann.

Ansonsten ist bemerkenswert, dass der Mixer angenehm ruhig läuft. Das liegt am dicken Glas und am Gummi, der für die Kupplung verwendet wurde. Beim Mixen selbst ist der Mixer absolut kraftvoll und überzeugend.

Zum Test habe ich einen Smoothie aus Erdbeeren, Yoghurt und Sahne zubereitet. Absolut kein Problem für den Mixer. Als Härtetest habe ich dem Mixer Möhren gegeben. Drei ganze Möhren waren ihm zu sperrig. Aber das ist bei jedem Mixer so. Also habe ich die Möhren in Stücke zerkleinert und paar Schlucke Wasser hinzugegeben. Ich war selbst überrascht wie fein das Püree war, was dabei herauskam. Zu meinem einzigen Verdruss musste ich feststellen, dass ich kein Püree aus rohen Möhren mag ;)

Positiv:

  • Mixt hervorragend
  • Dickes Glasgefäß
  • Gute Verarbeitung
  • Ruhig
  • Komplett zerlegbar zur Reinigung

Negativ:

  • Auslasshahn
  • Nur 2 Geschwindigkeitsstufen (geringer Unterschied)
  • 6 Watt Standby ohne Hinweis
  • Deckel ist recht schwergängig

Der Auslasshahn ist bis jetzt das einzige, woran ich mich bis jetzt bei diesem Mixer wirklich störe. Falls andere Dinge hinzukommen, trage ich sie hier noch nach: Der Mixer verbraucht ausgeschaltet 6 Watt Strom ohne, dass das durch eine LED etc. zu erkennen ist! Das entspricht 10 € pro Jahr. Man kann ihn also leider nicht am Netz lassen. Außerdem ist der Deckel ziemlich schwer abzunehmen, da er sich mit drei Gummilippen festhält. Die gute Abdichtung sorgt aber sicher für den ruhigen Lauf.

Fazit: Ein tolles Gerät für einen guten Preis. Die negativen Punkte stören zwar, aber verdecken nicht, dass der Mixer als Mixer gut ist.