Man kann sich leicht Windkraftanlagen vorstellen, die mehr als 3 Rotorblätter besitzen und früher hat man sie auch noch häufiger gesehen. Windmühlen haben meist 4 Flügel, aber es gibt sie auch mit 5, 6 oder 8 Flügeln.
Für 3 Rotorblätter sprechen allerdings folgende Argumente:
- einfachere mathematische Beschreibbarkeit, da sich die Strömungen um die Rotorblätter nicht gegenseitig beeinflussen
- die Anzahl der Rotorblätter ist nicht direkt proportional zum Energieertrag
- schwingungstechnisch leichter zu beherrschen: Beim Vorbeilaufen eines Rotoblatts am Aufstellungsmast wirkt eine geringere Windkraft auf das Rotorblatt. Das führt insbesondere bei gegenüberliegend angeordneten Rotorblättern zu einer Belastung der Rotorachse. Bei 3 Rotorblättern wird dieser Effekt vermindet.

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