Seit 1992 das digitale D-Netz eingeführt wurde, hat sich die Zahl der Mobilfunknutzer rasant entwickelt. Zuvor gab es nur analoge Funknetze (A-Netz, B-Netz und C-Netz). Man stelle sich vor, dass man beim B-Netz wissen musste, in welcher Funkzelle sich der gewünschte Gesprächspartner befand, um ihn anrufen zu können. Das C-Netz war zudem auf 850.000 Teilnehmer beschränkt. Erst mit dem digitalen D-Netz kam Mobilfunk am Massenmarkt an. Als erstes wurde das D1 Netz von der Bundespost (später Deutsche Telekom, heute T-Mobile) aufgebaut. D2 (Mannesmann Mobilfunk, heute Vodafone) folgte wenig später als das erste private Funknetz. Später folgte das E-Netz, das heute von E-Plus und O2 verwendet wird. Das E-Netz läuft im 1.800 Mhz-Bereich; das D-Netz im 900 Mhz-Bereich. Aufgrund der höheren Frequenzen des E-Netzes braucht das E-Netz mehr Funkstationen als das D-Netz um die gleiche Netzabdeckung zu erreichen. D.h. technisch bräuchte das E-Netz mehr Funkstationen für die gleiche Netzabdeckung – real hat es aber weniger. Die Qualität der Netze lässt sich daher ganz leicht absteigend einteilen: D1, D2, E-Plus, O2. T-Mobile ist beim Ausbau der Netze immer voran, gefolgt von Vodafone. T-Mobile bietet z.B. seit Frühjahr 2008 flächendeckend EDGE für sein GSM-Netz an, während O2 gerade erst mit dem Ausbau beginnt. Es gibt schöne Karten zur Netzabdeckung von T-Mobile und Vodafone. E-Plus und O2 dagegen bieten nichts vergleichbares an. Ein Schelm, wer hier die Vertuschung schlechter Netzverfügbarkeit sieht! Hier deshalb lediglich die Links zur Netzabdeckung von T-Mobile (D1) und Vodafone (D2):
http://www.t-mobile.de/funkversorgung/inland
http://netmap.vodafone.de/cover4internet/index.jsp?appprofile=UMTS-Maps
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