Monthly Archive for November, 2008

Permanente Festplattenaktivität

Gibt es eine Software oder ein kleines Tool mit der man herausfinden kann, welches Programm dafür sorgt, dass die Festplatte ständig arbeitet? Ja! Windows Vista bietet genau das an. Der “Ressourcenmanager”, den man im “Taskmanager” im Tab “Leistung” findet, gibt jede Menge Details preis. Man sieht, welches Programm wie viel liest und schreibt. Gab es das unter Windows XP auch schon? Ich kann es gerade nicht nachschauen. Es wäre nett, wenn mir jemand einen Kommentar hinterlässt, der die Möglichkeit hat das herauszufinden.

(English) Draw a circle/rectangle in Photoshop

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

(English) Set the history length in Photoshop (CS3)

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

Mainboard-Typ auslesen per Software

Früher habe ich öfters mal meinen Server aufgeschraubt, um nachzuschauen, wie mein Mainboard genau heißt oder welche Grafikkarte ich noch mal habe. Dafür benutze ich jetzt ein schönes Tool! SIW(System Information for Windows); herunterzuladen unter http://gtopala.com. Es kann auch noch vieles mehr, z.B. ist es in der Lage die Seriennummer von Microsoft Office auszulesen. Ein tolles Tool!

Google Chrome GoogleUpdate.exe

Google Chrome installiert ein Update-Programm unter “C:\User\Username\AppData\Local\Google\Update” und führt dieses Programm über den Taskplaner/Geplante Tasks/Aufgabenplanung im Leerlauf des Rechners aus.

Geplante Tasks in Vista

heißen “Aufgabenplanung”. Man findet sie indem man in der Startmenüsuche “Aufgabenplanung” eingibt oder unter Systemsteuerung->Verwaltung: “Aufgabenplanung”.

Leonardo-Brücke

1483 entwarf Leonardo da Vinci eine transportable Brücke für militärische Zwecke. Das Prinzip ist genial und simpel. Mein Model dieser Brücke besteht nur aus gleichen Teilen, die ich auf 100 mm Länge zugeschnitten habe. Den Zusammenbau kann man aus den Bildern leicht erkennen und nachbauen. Man braucht allerdings Geschick und eine ruhig Hand. Auf dem letzten Bild sieht man den Versuch eine riesige Brücke aus zwei großen Brücken zusammenzufügen. Dabei musste ich mich aber der Physik geschlagen geben. Sobald Enden der Brücke fast 90 ° steil sind, reichen das Eigenwicht und der Druck nicht mehr um die Brücke zusammenzuhalten.

Mobiles Internet: EDGE

GPRS ermöglicht den Internetzugang aus dem normalen GSM-Handynetz. Mit der Technik EDGE wird der mögliche Datendurchsatz im normalen Handynetz ungefähr vervierfacht (max. 220 kbit/s statt 55,6 kbit/s bei GPRS). EDGE wird noch lange Zeit die Alternative für UMTS in Gebieten sein, wo sich ein Ausbau des UMTS-Netzes nicht lohnt. T-Mobile hat konsequent sein gesamtes Netz um EDGE erweitert und den Ausbau im Frühjahr 2008 abgeschlossen. Vodafone hat alle Großstädte und Gebiete mit UMTS-Netz beim Ausbau von EDGE ausgelassen. Diese Entscheidung wurde gekippt und Vodafone baut nun auch EDGE in den Großstädten aus. Ich vermute das EDGE noch längere Zeit eine wichtige Rolle spielen wird, bis UMTS flächendeckend verfügbar ist, falls das überhaupt je der Fall sein wird. Ich überlege mir zu meinem neuen Laptop eine GPRS/EDGE Internetflatrate von 1&1 für das Vodafone-Netz zu holen. Sie kostet 9,99 € pro Monat. Man bekommt 50 € erlassen. Bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten ergibt das einen Preis von knapp 8 € pro Monat für langsames Internet überall. Diesen Artikel schreibe ich an der TU sitzend, während das Internet per WLAN immer wieder zusammenbricht. Ich werde berichten, ob GPRS Abhilfe bringt oder ob die Geschwindigkeit einfach zu langsam ist. Bisher hat in Berlin das Vodafonenetz nur in Mitte EDGE und nicht im Bereich der Universität. Ich setze aber darauf, dass sich das im Laufe des nächsten Jahres ändern wird.

Mobilfunk – Netzabdeckung (D1, D2, E-Plus, O2)

Seit 1992 das digitale D-Netz eingeführt wurde, hat sich die Zahl der Mobilfunknutzer rasant entwickelt. Zuvor gab es nur analoge Funknetze (A-Netz, B-Netz und C-Netz). Man stelle sich vor, dass man beim B-Netz wissen musste, in welcher Funkzelle sich der gewünschte Gesprächspartner befand, um ihn anrufen zu können. Das C-Netz war zudem auf 850.000 Teilnehmer beschränkt. Erst mit dem digitalen D-Netz kam Mobilfunk am Massenmarkt an. Als erstes wurde das D1 Netz von der Bundespost (später Deutsche Telekom, heute T-Mobile) aufgebaut. D2 (Mannesmann Mobilfunk, heute Vodafone) folgte wenig später als das erste private Funknetz. Später folgte das E-Netz, das heute von E-Plus und O2 verwendet wird. Das E-Netz läuft im 1.800 Mhz-Bereich; das D-Netz im 900 Mhz-Bereich. Aufgrund der höheren Frequenzen des E-Netzes braucht das E-Netz mehr Funkstationen als das D-Netz um die gleiche Netzabdeckung zu erreichen. D.h. technisch bräuchte das E-Netz mehr Funkstationen für die gleiche Netzabdeckung – real hat es aber weniger. Die Qualität der Netze lässt sich daher ganz leicht absteigend einteilen: D1, D2, E-Plus, O2. T-Mobile ist beim Ausbau der Netze immer voran, gefolgt von Vodafone. T-Mobile bietet z.B. seit Frühjahr 2008 flächendeckend EDGE für sein GSM-Netz an, während O2 gerade erst mit dem Ausbau beginnt. Es gibt schöne Karten zur Netzabdeckung von T-Mobile und Vodafone. E-Plus und O2 dagegen bieten nichts vergleichbares an. Ein Schelm, wer hier die Vertuschung schlechter Netzverfügbarkeit sieht! Hier deshalb lediglich die Links zur Netzabdeckung von T-Mobile (D1) und Vodafone (D2):

http://www.t-mobile.de/funkversorgung/inland

http://netmap.vodafone.de/cover4internet/index.jsp?appprofile=UMTS-Maps

Günstige Prepaid-Handytarife

Gestern habe ich für jemanden eine Sim-Karte von callmobile gekauft. Für 9 € bekommt man derzeit eine Karte mit 10 € Guthaben. Pro Gesprächsminute und pro SMS zahlt man 9 Cent. Das ist derzeit ein sehr gutes Angebot. callmobile nutzt das D1-Netz der Deutschen Telekom. Bei blau.de muss man 19,99 € zahlen und ist dann im E-Plus Netz. Ich empfehle deshalb callmobile oder congstar als günstige Prepaid-Anbieter mit toller Netzabdeckung. Beide nutzen das D1-Netz von T-Mobile. Günstigere Angebote für 8,5 Cent rechnen sich nicht. Simply Easy bietet zwar auch ausgezeichnete D1 Qualität, aber man bekommt für das 10 € Startpaket keinen müden Euro als Startguthaben. Man müsste also 10 € / 0,005 €/min = 2000 min telefonieren um bei 8,5 Cent/min gegenüber 9 Cent/min 10 € zu sparen. Erst nach mehr als 33 Stunden ist man damit günstiger ;-) Dieses Angebot richtet sich an alle, die nach dem günstigsten Minutenpreis suchen. solomo bietet 8,5 Cent/min mit 5 € Startguten haben im E-Plus Netz an, was auch wenig verlockend ist. Hier findet man eine Tabelle mit allen Prepaid-Anbietern, die Einheitspreise anbieten:

http://www.onlinekosten.de/mobilfunk/10_cent_tarife